Auf einen Blick
- Kanton Zürich senkte seinen Steuerfuss von 98 auf 95 — die grösste Senkung seit 20 Jahren.
- Maximum Säule 3a gestiegen CHF 7 056 → CHF 7 258 (Angestellte) und erlaubt nun einen rückwirkenden Einkauf über 10 Jahre.
- Individualbesteuerung angenommen mit 54,23% Ja am 8. März 2026 — die gemeinsame Veranlagung endet bis 2032.
- Eigenmietwert abgeschafft mit 57,7% Ja (28. Sept. 2025) — wirksam ab 1. Januar 2029.
- 13. AHV-Rente erste Auszahlung im Dezember 2026.
Änderungen — Regel
Bund — Maximum Säule 3a
Der maximale 3a-Abzug für Angestellte stieg von CHF 7 056 auf CHF 7 258. Selbständige ohne 2. Säule: bis zu 20% des Nettoeinkommens, gedeckelt bei CHF 36 288.
Quelle: BSV →Säule 3a — rückwirkender Einkauf
Ab dem Steuerjahr 2026 kann jede Person mit AHV-Einkommen 3a-Lücken ab 2025 rückwirkend bis zu 10 Jahre auffüllen, nachdem der laufende Jahresbeitrag ausgeschöpft wurde. Vollständig steuerlich abzugsfähig.
Quelle: BSV →Bund — BVG-Koordination
Der BVG-Koordinationsabzug wird jährlich angepasst. Neue Werte 2026: Eintrittsschwelle CHF 22 680, maximal versicherter Lohn CHF 90 720, Mindestzinssatz 1,25%.
Quelle: BSV →Individualbesteuerung
Am 8. März 2026 stimmte die Schweiz mit 54,23% Ja für den Wechsel von der gemeinsamen Ehepaar- zur Individualbesteuerung. Die Umsetzung läuft bis 2032; die Kantone führen die kantonale Individualbesteuerung parallel ein.
Quelle: admin.ch / EFD →AHV — 13. Rente
Die erste 13. AHV-Rente kommt im Dezember 2026. Der Bundesrat schlägt vor, die normale Mehrwertsteuer von 8,1% auf 8,8% zu erhöhen, um die jährlichen Kosten von CHF 4,2 Mrd. zu decken.
Quelle: BSV →Direkte Bundessteuer — Tarife
Die Tarife und Abzüge der direkten Bundessteuer wurden für das Steuerjahr 2026 um 0,1% Inflation angepasst (wirksam bei der Veranlagung 2027 für das Einkommen 2026). Eine bescheidene Indexierung, geringer als 2024-25 wegen der gedämpften Teuerung.
Quelle: ESTV →Eigenmietwert
Die Schweiz schaffte den Eigenmietwert am 28. Sept. 2025 mit 57,7% Ja ab. Der Übergang läuft bis 2028; der Systemwechsel erfolgt am 1. Januar 2029. Die meisten Hypothekarzinsabzüge entfallen ebenfalls.
Quelle: EFD →Änderungen — Kantonal
Kanton Zürich
Die grösste Steuersenkung in ZH seit 20 Jahren. Der Kantonsrat senkte den Steuerfuss für 2026-27 und gibt den Einwohnern über zwei Jahre CHF 492 Millionen zurück. Die Stadt Zürich bleibt bei 119%.
Quelle: Tages-Anzeiger →Hinweis zu Änderungen auf Gemeindeebene
Der Atlas von Optiqo veröffentlicht die jährlichen Gemeinde-Steuerfusswerte, sobald die kantonalen Behörden sie freigeben (Oktober — Dezember). Die meisten Gemeinden ändern ihren Steuerfuss nicht von Jahr zu Jahr; Budgetkürzungen und Wachstumsüberraschungen sind die Hauptgründe, wenn sie es doch tun.
Wir arbeiten an einer programmatischen Jahresvergleichs-Ansicht, die jede Gemeinde hervorhebt, die sich um ≥ 2 Prozentpunkte bewegt hat. Dafür müssen wir einen Snapshot des Vorjahresdatensatzes speichern (derzeit bündeln wir nur das laufende Jahr). Kommt mit der nächsten Datenaktualisierung.
In der Zwischenzeit: Durchsuche deine Gemeinde im Atlas und sieh ihren aktuellen Steuerfuss mit Quellenangabe.