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Säule 3a — was sie ist und warum sie alle nutzen

Die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems. CHF 7'258 pro Jahr abziehbar (2026). Der grösste Steuerhebel für die meisten Angestellten.

Die drei Säulen, kurz

Das Schweizer Vorsorgesystem ruht bewusst auf drei Säulen:

Die Säulen 1 und 2 haben Sie kaum in der Hand. Die Säule 3a ist der Hebel, den Sie tatsächlich ziehen.

Was die Säule 3a besonders macht

Was Sie auf ein 3a-Konto einzahlen, wird vom steuerbaren Einkommen des Jahres abgezogen. Bei einem Grenzsteuersatz von (sagen wir) 30 % sparen Sie mit jeden eingezahlten CHF 1'000 rund CHF 300 Steuern. Das Geld ist bis zur Pensionierung gebunden (von wenigen Ausnahmen abgesehen), wird beim Bezug aber zu einem separaten, deutlich tieferen Kapitaltarif besteuert.

Der Deal also:

Der neue nachträgliche Einkauf (ab 2026)

Ab Steuerjahr 2026 können Sie Beitragslücken rückwirkend ab 2025 auffüllen — bis zu 10 Jahre zurück, nachdem Sie das laufende Jahr ausgeschöpft haben. Voll abzugsfähig. Ein Gamechanger für alle, die ihre Schweizer Karriere spät begonnen oder in einkommensschwachen Jahren nicht eingezahlt haben.

Wichtig: Der nachträgliche Beitrag zählt zum Jahr der Einzahlung (nicht zum ursprünglichen Lückenjahr), und auffüllen können Sie nur Jahre mit AHV-pflichtigem Einkommen.

Wie viele 3a-Konten eröffnen?

Sie können bis zu fünf 3a-Konten führen. Der Grund ist rein steuerstrategisch: Beim Bezug ist die Kapitalsteuer progressiv — grösserer Bezug = höherer Satz. Wer das Guthaben auf 5 Konten verteilt und pro Jahr eines über 5 gestaffelte Jahre bezieht, bleibt durchgehend in den tiefen Tarifstufen. Ein Einmalbezug von CHF 350'000 mit 65 kostet vielleicht CHF 25'000–35'000; dasselbe Guthaben über 5 Jahre gestaffelt kann CHF 14'000–22'000 kosten. Echtes Geld.

Welcher Anbieter?

Drei Kategorien:

Siehe unseren direkten 3a-Anbietervergleich.

Drei Fehler, die Sie vermeiden sollten